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Thomas aus Neuseeland über sein Austauschjahr 2008

Thomas und seine deutsche Familie

Meine Eindrücke von Deutschland, als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, war, "oh gott, es ist kalt!" Ich hatte keine Ahnung, was ich zu erwarten hatte! Ich habe gedacht, als ich in meine Stadt gefahren bin, wie klein die Straßen sind und wie ordentlich die Stadt aussieht, so schön! Über die Leute habe ich einfach gedacht, dass sie nett sind und gut Englisch können. Einkaufen in einem Supermarkt, oder essen in einem Restaurant, war für mich interessant, weil das Personal so unfreundlich war. Heute weiß ich, dass das ein kultureller Unterschied ist, (und ich komme aus einem kleinen Dorf!)

Ich habe mich gut mit meiner Familie verstanden. Sie haben mich gut aufgenommen. Natürlich haben sie sehr gut Englisch gesprochen, so gab es keine Missverstandnisse (war aber nicht gut für mein Deutsch). In der zweiten Woche waren wir Skifahren in der Schweiz. Wir sind auch nach Fulda gefahren. Alles war schön, bis meine Gastmutter Depressionen bekommen hat. Aber, gegen den Lauf der Ereignisse habe ich viel über Leben im Allgemeinen gelernt, und eine nette neue Familie kennen gelernt.     

Meine neue Schule war ok, nur ganz anders. Ich fand es schwierig, weil ich kein Deutsch konnte! Was ganz anders als in NZ ist, dass wir unsere Fächer nicht wählen konnten, und wir müssen hier keine Uniform tragen und so früh in die Schüle gehen (7.30h)!

Ich habe viele nette Leute kennen gelernt, Deutsche und AFSer. Wir sind oft in der Stadt Karlsruhe, in der Disco, in der Kneipe oder sitzen in einem Park sitzen oder zu Hause. Zuerst war es natürlich schwierig, weil ich kein Deutsch konnte, aber wenn ich jetzt zurückdenke, waren die Leute ganz offen. In meiner Freizeit mache ich viel Musik und spiele in einem Posaunenchor. Ich mache viel Sport, spiele Badminton, war im Sommer kanufahren und manchmal gehe ich auch laufen. Ich mache viel mit meiner Familie. Außerdem besuche ich regelmäßig einen Deutschkurs.

Wenn ich meine Erfahrungen mit meinen Vorstellungen vergleiche, es hat mich viel verändert. Ja, das stimmt, die Menschen sind direkt und sagen was sie denken. Aber jetzt kann ich nachvollziehen, warum sie so sind! Das ist einfach die Kultur. Ich hab mir auch vorgestellt, weil da so viele Menschen in Deutschland sind, gibt es nicht so viel Platz für Natur. Aber doch, da ist viel Natur und Wald in Deutschland. Ich habe mir sehr genossen, mit meiner Familie in dem Schwarzwald Rad zu fahren oder zu wandern, weil es mich an Neuseeland erinnert hat. Deshalb sind die Städte enger, vorglichen mit New Zealand! Das Wetter ist auch nicht sooo kalt  (im Sommer!) als ich dachte. Und ja, die Autos sind sehr schnell!

Ich werde meine Freunde, Familie bestimmt vermissen. Auch das Essen, natürlich Karlsruhe und das AFS-Komitee hier. Ja, alles Mögliche. Ich freue mich darauf alle wieder zu sehen wenn ich zurück ?nach Hause? komme. Meine Familie, Freunde und was mich erwartet im nächsten Jahr.

Ein Erlebnis, dass ich immer in Erinnerung behalten werde, ist mein Mid-stay in Berlin. Das war viel Spaß mit neuen Leuten von AFS, Deutschen und Leute von verschiedenen Ländern kennen zu lernen und natürlich Berlin zu sehen.

 

Thomas Mosley